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Drucker: Inhalte vom Bildschirm schnell aufs Papier gebracht

Ein Drucker ist ein unverzichtbares Zubehör für jeden Computernutzer. Ganz egal, ob Sie ab und zu einen Brief schreiben, einen Artikel aus dem Internet ausdrucken oder beruflich viele Seiten Text produzieren: Um Inhalte vom Bildschirm aufs Papier zu bringen, muss ein Drucker am Rechner angeschlossen sein. Lesen Sie hier einige Tipps und erfahren Sie, worauf Sie beim Drucker kaufen achten sollten.

Drucker kaufen: Welcher Drucker passt zu meinen Ansprüchen?

Ob als Desktop-PC, als Laptop, Notebook oder Tablet: In der technisierten Welt dient der Computer als Mittel zur Kommunikation, zur Information, zum Spielen und natürlich zur Arbeit. Längst hat der Computer die Schreib- und Rechenmaschine abgelöst. Um allerdings die Texte und Tabellen dauerhaft und unabhängig vom jeweiligen PC zu übertragen, muss der Inhalt immer noch zu Papier gebracht werden: die Aufgabe des Druckers. Je nachdem, wie häufig und wofür Sie den Drucker benötigen, bietet sich die Wahl eines bestimmten Modells an. Wenn Sie nur gelegentlich einen Brief schreiben, sind sie mit einem einfachen Tintenstrahldruckergut ausgestattet. Sie recherchieren viel im Internet und schreiben als Student oder Freiberufler lange Texte? Dann ist ein schneller und sparsamer Laserdrucker eine gute Wahl. Als Grafiker oder bei der Arbeit mit Zeichnungen und Charts sind Farblaserdrucker hilfreich. Oder wollen Sie ganz speziell Fotos ausdrucken? Dazu gibt es eigene Druckermodelle, die detailgenau auch hochauflösende Bilder auf Fotopapier bannen.

Drucken, faxen, kopieren, scannen: Welche Vorteile bringen Multifunktions-Drucker mit?

Ein Multifunktionsdrucker ist ein Alleskönner, der verschiedene Funktionen in sich vereinigt, bei denen es darum geht, etwas zu Papier zu bringen. Ob die Monitor-Anzeige ausgedruckt, Dokumente vervielfältigt oder an einen anderen Empfänger gesendet werden sollen: Ein Multifunktionsdrucker ist Drucker,Scanner, Faxgerät und Kopierer in einem. Ein solches Gerät eignet sich hervorragend als technische Ausstattung für ein kleineres Büro, Home Office oder einen technisch umfassend ausgestatteten Privathaushalt: Wozu früher vier einzelne Gegenstände notwendig waren, benutzen Sie heute nur noch ein einzelnes kompaktes Kombi-Gerät, das wenig Platz einnimmt. Multifunktionsdrucker werden auch als Mehrfarbendrucker offeriert: Wenn Sie häufig Grafiken oder Fotos drucken oder als Fax empfangen, ist das ein sehr praktisches Feature. Multifunktionsdrucker sind in der Anschaffung effizient und eine gute und ökonomische Lösung. Allerdings lohnt sich der Produktvergleich: Manchmal bestehen in der Qualität der einzelnen Funktionen oder der Verarbeitungsgeschwindigkeit der Aufträge kleine Unterschiede gegenüber einem Einzelgerät. Wägen Sie also ab, ob Sie für Ihre jeweiligen Arbeitsvorgänge beispielsweise mit einer etwas geringeren Kopiergeschwindigkeit oder geringerer Auflösung bei Scans zurechtkommen.

Tintenstrahler und Laserdrucker: Wie funktioniert das eigentlich?

Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen Druckertypen ist die Methode, mit der Text, Bild und neuerdings auch Form aufs Papier gebracht beziehungsweise modelliert werden.

  • Tintenstrahl-Drucker: Ein Tintenstrahldrucker verfügt über einen Druckkopf, der auf einer Schiene Zeile für Zeile über das Papier fährt und die Farbpigmente dabei auf das Papier sprüht. Tintenstrahldrucker gibt es als Schwarz-Weiß-Drucker, die nur eine Patrone mit schwarzer Farbe nutzen, und als Farbdrucker, bei denen vier Patronen im Einsatz sind, aus denen Farben gemischt werden. Bei Verwendung eines Tintenstrahldruckers sollten Sie auf den Effekt vorbereitet sein, der sich ergibt, wenn die Farbe in einer der Patronen zur Neige geht: Es kommt zu Farbverfälschungen. Die entsprechende Patrone muss dann getauscht werden. Tintenstrahl-Drucker sind in der Anschaffung preiswert, weisen aber einen gewissen Materialverbrauch auf. Sie eignen sich für gelegentliche Druckaufträge und zum Spezialdruck auf Materialien wie Rohlingen.
  • Laserdrucker: Bei der Laserdrucktechnik wird feines Pulver – der sogenannte Toner – mit Elektrostatik und einem Laser auf der Bildtrommel aufgebracht und beim Durchzug des Papiers mit großer Hitzeeinwirkung mit der Oberfläche des Papiers verschmolzen. Man unterscheidet die Monolaser-Technik bei Schwarz-Weiß-Druckern und die Farblaserdrucker, die ähnlich wie die Tintenstrahler mit verschiedenfarbigem Tonerpulver in separaten Kartuschen funktionieren. Bei Laserdruckern stehen höhere Anschaffungskosten einem sparsamen Verbrauch an Kartuschen gegenüber. Laserdrucker sind die ideale Wahl, wenn viel gedruckt wird.
  • Fotodrucker:Photodrucker dienen speziell dem Ausdrucken von Fotos, also einer Aufgabe, bei der es auf genaue Farbwiedergabe, Schärfe und Detailreichtum ankommt. Gedruckt wird auf Spezialpapieren mit einer gut aufnahmefähigen Oberfläche und pigmentierten Spezialtinten. Üblich sind vier bis sechs Tintenfarben. HP Drucker, Canon Drucker und Epson Drucker sind als Photodrucker weitverbreitet.
  • 3D-Drucker: Diese Drucker sind die neueste Entwicklung der Druckertechnik und finden nach und nach auch den Weg zum privaten Endverbraucher: 3D-Drucker drucken nicht zweidimensional Text oder Bild auf Papier, sondern können aus 3D-Computermodellen Schicht für Schicht plastische Modelle aus Kunstharz, Kunststoff und sogar Metallen anfertigen. Praktische Anwendung erfahren 3D-Drucker beispielsweise bei der Entwicklung von Bauteilen.

Wenn die Patrone leer ist: Woher bekomme ich Verbrauchsmaterial?

Im Betrieb verbraucht der Drucker natürlich Material, das von Zeit zu Zeit ersetzt werden muss. Bei den gängigen Artikeln ist es praktisch, wenn Sie wenigstens eine Verkaufseinheit zum Wechseln für den Drucker kaufen:

  • Tintenpatronen: Halten Sie ein Set der zu Ihrem Drucker passenden Patronen auf Vorrat, sodass sie sofort tauschen können, sobald eine Patrone schwächelt. Übrigens: Es werden zwischenzeitlich Nachfüllsets und auch kompatible Patronen zu Markengeräten angeboten.
  • Kartuschen: Zu den Kartuschen für Mono- und Farblaser sind neben den Markenartikeln ebenfalls kompatible Varianten vertreten. Sie können Kartuschen auch professionell nachfüllen lassen.
  • Druckerpapier: Achten Sie beim Kauf von Druckerpapier immer darauf, dass das Papier für den jeweiligen Druckertyp – Tinte oder Laser-/Kopierpapier – geeignet ist. Für gewöhnlich ist eine entsprechende Deklaration auf den Verpackungen angegeben.
  • Mechanische Verschleißteile: Bei langer Betriebsdauer kommt es auch bei Druckern zu natürlicher Abnutzung von Kleinteilen. Meist betrifft das Andruck- und Transportrollen oder den Schlitten von Tintenstrahldruckern. Entsprechende Ersatzteile können Sie beim Kundendienst des Herstellers nachbestellen.

Vielfalt macht Druck: Bekannte Anbieter für Drucker

Die führenden Hersteller von Druckern sind Firmen wie Canon, Brother, HP und Epson.

  • HP Drucker und Hewlett Packard Drucker werden vom selben Konzern vertrieben: der HP Inc. im amerikanischen Palo Alto. Bereits in den 70er-Jahren produzierte HP Taschenrechner, ab den frühen 80ern kamen PCs dazu. Neben Produkten wie PCs und Laptops sind HP Drucker bekannt. Das Unternehmen stellt zudem patentierte Tinten und Toner her.
  • Canon Drucker werden von dem Tokioter Unternehmen seit den ausgehenden 70ern produziert; in den frühen 80er-Jahren brachte Canon das erste digitale Vollfarb-Kopiersystem auf den Markt. Heute ist die Serie LBP ein weitverbreitetes Druckersystem.
  • Brother Drucker kommen ebenfalls von einem japanischen Konzern: Das 1908 gegründete Unternehmen gehörte zu den ersten Firmen, die Drucker für den Endverbraucher produzierten. Multifunktionsgeräte sowie Laser- und Tintenstrahldrucker sind Teil des Produktportfolios.
  • Auch Epson zählt zu den weltweit größten Herstellern von Druckern. Der japanische Konzern stellte 1968 den weltweit ersten Kleinstdrucker her, in den 70ern legten verschiedene Nadeldrucker die Basis für die Weiterentwicklung von Druckersystemen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Druckers für meinen Computer achten?

Wenn Sie sich entschieden haben, welche Art von Drucker Sie kaufen möchten, sollten Sie zunächst auf die Kompatibilität zum Rechner achten: Es müssen Treiber für Ihr Betriebssystem verfügbar sein. Je nachdem, wie viel Sie drucken, kann die Druckgeschwindigkeit ein entscheidendes Kriterium sein. Die Hersteller geben meist eine Ausgabe von Seiten pro Minute an. Einen Drucker, vor allem einen Laserdrucker, sollten Sie wegen Geräuschemission und Feinstaub durch den Toner nicht zu nahe am Schreibtisch aufstellen – die Kabel sollten also lang genug sein. Zuletzt ist wichtig, dass das Gerät einfach zu bedienen ist, sodass Sie beispielsweise einen Papierstau leicht selbst beheben können.

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