Vitamin D Mangel

VITAMIN D MANGEL TROTZEN

 


Verstärkt in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Bedingt durch mangelndes Sonnenlicht ist die Vitaminversorgung unzureichend. Das hat unter anderem zur Folge, dass die Produktion des Hormons Serotonin, auch bekannt als Glückshormon, im Gehirn sinkt. Dieser Serotoninmangel kann zu einer Winterdepression führen. Das Vitamin D ist aber noch für vieles mehr verantwortlich.

Vitamin D Sonnenstrahlen

„Mit den Menschen ist es wie mit den Blumen: Sie brauchen nicht nur Wasser, sondern auch Sonne.“

Julius Langbehn

Weshalb braucht der Körper Vitamin D?

Das fettlösliche Vitamin, das zu 90 Prozent durch Sonnenstrahlen in der Haut gebildet wird, nimmt eine Schlüsselfunktion im menschlichen Organismus ein. Es reguliert die Vorgänge in den Körperzellen, erhöht die Muskelkraft und stärkt die Knochen sowie das Immunsystem. Ferner gehen Studien davon aus, dass Vitamin D die Herz-Kreislauf-Gesundheit positiv beeinflusst und das ungesunde Zellwachstum bei Krebs verhindert.

Wie kann ich Vitamin-D-Mangel vorbeugen?

Damit die Vitamin-D-Mangel-Symptome nicht auftreten, halten Sie Ihren Körper stets warm. Kühlt er aus, steigt der Vitamin-D-Mangel weiter an. Benutzen Sie dafür gerne Hilfsmittel wie eine Wärmflasche oder elektrische Wärmedecke. Begeben Sie sich mindestens eine halbe Stunde pro Tag ins Tageslicht oder machen Sie eine Lichttherapie. Instinktiv greifen viele Menschen im Winter vermehrt zu kohlenhydratreicher und süßer Nahrung, um auch den Serotoninmangel auszugleichen. Der Körper scheint sich danach zu sehnen.

Welche Symptome deuten auf Vitamin-D-Mangel hin?

Vitamin-D-Mangel-Symptome können Niedergeschlagenheit, Knochen- und Muskelschmerzen, Übergewicht, Infektanfälligkeit, Schlappheit, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Schwindel und Nervosität sein.

Vitamin D Mangel vorbeugen
Vitamin D Lebensmittel

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin D?

Schon Hippokrates von Kos, der berühmteste Arzt des Altertums, behauptete zu seiner Zeit – ohne es wissenschaftlich nachweisen zu können –, dass das, was wir essen, unser Gemüt bestimmt. Noch heute gibt es im Volksmund Redewendungen wie „Bananen machen glücklich!“ und „Schokolade vertreibt den Frust!“

Richtig ist, dass die Vitamin-D-Versorgung durch die Ernährung nur eine Ergänzung darstellt, da der Vitamin-Hauptanteil durch UV-Strahlen gebildet wird. Vitamin-D-haltige Lebensmittel sind im Speziellen:

  • Forelle, Hering, Lachs, Sardinen, Makrele, Thunfisch und geräucherter Aal

  • Morcheln, Champignons, Steinpilze, Pfifferlinge und Avocados

  • Lebertran, Eier und Käse

  • Innereien, Rinderleber und Kalbsleber

Was kann ich gegen Vitamin-D-Mangel tun?

Stellen Sie einen Vitamin-D-Mangel fest, sollten Sie auch Ihren Serotoninspiegel erhöhen. Beides greift ineinander. Gehen Sie an die frische Luft, lassen Sie die Sonne auf Ihre Haut, damit Sie Vitamin D produzieren können. Ernähren Sie sich mit Vitamin-D-haltigen Lebens­mitteln und Serotonin-Lebensmitteln. Nutzen Sie Heizkissen und -decken, damit Sie nicht auskühlen. Bewegung ist ebenfalls ein wichtiger Baustein, um die Winterdepression hinter sich zu lassen.

Damit Sie Ihren Serotoninspiegel im Gleichgewicht halten, ist die essenzielle Amino­säure Tryptophan unabdingbar. Der Körper kann diese nicht selbst bilden, sie muss über die Nahrung aufgenommen werden. Deshalb zeichnen sich Serotonin-Lebens­mittel dadurch aus, dass Sie einen hohen Anteil an Tryptophan enthalten. Dazu zählen Getreide, Nüsse, Käse, Hülsenfrüchte, Bananen, Schokolade, die Fleischsorten Huhn, Kalb, Schwein, Rind und die bereits genannten Fischsorten, die ebenfalls reich an Vitamin D sind.

Vitamin D Mangel entgegenwirken
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