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Wozu brauche ich für meine Vorratshaltung einen Tiefkühlschrank?

Jahrhundertelang haben Menschen ihre Nahrungsmittel auf verschiedene Arten haltbar gemacht. Salzen, pökeln, trocknen, räuchern, zuckern und einmachen gehören bis heute zu den beliebten Techniken, um Lebensmittel vor dem Verderben zu schützen. Dabei entstand so manche neue Delikatesse und teilweise ein neues Geschmackserlebnis. Erst in jüngerer Zeit kamen zwei weitere Konservierungsmethoden hinzu, das Kühlen und Gefrieren. Beide Verfahren haben den Vorteil, dass sowohl bereits gekochte Speisen als auch naturbelassene Lebensmittel haltbar gemacht werden. Ein Haushalt ohne Kühlschrank ist heute nur noch schwer vorstellbar. Statistisch sind 99 Prozent aller Haushalte mit einem Kühlschrank oder einem Gefriergerät ausgestattet. Das Einfrieren von Lebensmitteln bietet sich vor allem für große Haushalte, Familien mit eigenem Hausgarten oder all jene an, die Nutztiere halten, auf die Jagd oder zum Angeln gehen.

Wie ist ein Tiefkühlschrank aufgebaut und wie unterscheidet er sich von anderen Gefriergeräten?

Ein Tiefkühlschrank ist wie ein Schrank aufgebaut und steht senkrecht. In seinem Inneren sind mehrere Schubladen vorhanden, die das Sortieren der Lebensmittel übersichtlich und ordentlich gestalten. Ein weiterer Vorteil des Gefrierschranks gegenüber der Gefriertruhe ist, dass der Tiefkühlschrank weitaus weniger Stellfläche in Anspruch nimmt. In puncto Energieeffizienz, Flexibilität, Preis und Gewicht hat allerdings die Truhe die Nase beim Vergleich vorne.

Deshalb sollten Sie sich für einen Tiefkühlschrank entscheiden:

  • Ihre Stellfläche ist begrenzt und Sie haben keinen Vorratsraum, um eine große Truhe aufzustellen.
  • Sie lieben Ordnung und mögen es, wenn alles griffbereit ist.
  • Sie gefrieren hauptsächlich Tiefkühlkost und kleinere Päckchen mit Lebensmitteln ein.

Darüber hinaus haben Sie die Auswahl unter unterschiedlichen Spielarten von Gefrierschränken:

  • Sie besitzen eine Einbauküche. Dann ist ein Einbau-Gefrierschrank für Sie das Modell der Wahl.
  • Sie möchten Kühlen und Gefrieren in einem Gerät vereinen. In diesem Fall sollten Sie eine Kühl-Gefrierkombination bestellen.

Wie finde ich das richtige Modell bei den Tiefkühlschränken?

Im Online Shop können Sie zwischen verschiedenen Gefrierschränken namhafter Hersteller wie Siemens, Bosch oder AEG Electrolux wählen. Die wesentliche Kriterien für Ihren Tiefkühlschrank sind Ihre Haushaltsgröße und die Art der Bevorratung. Folgende Richtgrößen werden dabei zugrunde gelegt:

  • Für eine normale Vorratshaltung werden 60 bis 80 Liter Nutzinhalt pro Person veranschlagt. Geht es Ihnen lediglich um das Einfrieren von einigen Pizzen und Essensresten, kommen Sie auch mit weniger Volumen zurecht.
  • Bei intensiver Vorratshaltung – also wenn Sie einen Gemüsegarten oder Nutztiere Ihr Eigen nennen – sollte das Volumen zwischen 100 und 130 Litern pro Person liegen.

Gut zu wissen: Je effektiver Ihr Tiefkühlschrank genutzt wird, desto sparsamer ist das Gerät im Verbrauch. Kaufen Sie also einen Gefrierschrank in der Größe, die sie auch wirklich nutzen.

Wie ist das mit dem Stromverbrauch und was sagen Energieeffizienzklassen aus?

Hätten Sie es gewusst? Rund zwölf Prozent des im Haushalt verbrauchten Stroms entfällt auf Kühl- und Gefriergeräte. Hier können Sie also kräftig sparen, wenn Sie sich für ein Modell einer besseren Energieeffizienzklasse entscheiden. Solche Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, amortisieren sich durch die Einsparung an Energie aber sehr schnell. Kühl- und Gefriergeräte müssen zumindest die Voraussetzungen für A+ erfüllen. Zugrunde gelegt wird jeweils ein fiktives Referenzgerät. Das sagen die einzelnen Stufen aus:

  • A+++ bei Kühlgeräten bedeutet, dass das Modell maximal 21 Prozent des Referenzgerätes verbraucht.
  • Kühlgeräte mit A++ dürfen höchstens 32 Prozent des Stroms des Referenzmodells verzehren.
  • A+ sollte maximal 41 Prozent davon aufweisen.

Was sollte ich beim Kauf eines Tiefkühlschranks beachten und welche Funktionen brauche ich?

Moderne Gefriergeräte sind mit einer ganzen Armada an nützlichen Zusatzfunktionen an Bord ausgestattet, die Ihnen die Bevorratung erleichtern. Diese Funktionen sollten Sie kennen:

  • NoFrost: Dank der NoFrost-Technologie entfällt das Abtauen des Gefrierschranks meist völlig. Das spart Ihnen nicht nur Zeit, sondern auch Energie.
  • VarioZone: Dies ist eine flexible Zone innerhalb des Gefrierschranks, in der Sie Glasablagen und Schubladen variabel einsetzen können. Solche Zonen sind vor allem dann wichtig, wenn Sie größere Stücke einfrieren möchten.
  • Schnellgefrierfunktion: Diese Funktion brauchen Sie, um Lebensmittel mit Zimmertemperatur schnell einzufrieren.
  • Lagerzeit bei Störung: Dieses Feature ist vor allem dann bedeutsam, wenn Sie einen großen Gefrierschrank besitzen. Der Wert gibt an, wie lange Ihre Lebensmittel tiefgekühlt bleiben, wenn der Strom ausfällt oder ein technischer Defekt am Gerät vorliegt.

Extratipp: Mit der Wahl der richtigen Klimaklasse lässt sich zusätzlich Geld sparen. Die Klimaklasse gibt an, bei welcher Umgebungstemperatur Ihr Tiefkühlschrank optimal läuft. Das bedeuten die Angaben auf dem Typenschild:

  • SN subnormal: Die Umgebungstemperatur sollte zwischen +10 °C bis +32 °C liegen.
  • N normal: Geräte für Temperaturen von +16 °C bis +32 °C
  • ST subtropisch: Dieser Gefrierschrank ist für eine Umgebungsluft mit Temperaturen von +16 °C bis +38 °C geeignet.

Mit einem modernen Tiefkühlschrank erleichtern Sie Ihre Vorratshaltung. Durch die Wahl des passenden Modells sparen Sie Energie – und damit bares Geld.

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