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Backöfen und Herde für Kocherlebnisse vom Feinsten

Backofen und Herd zählen zur Standardausrüstung in der Küche. Damit lassen sich zahlreiche köstliche Gerichte zubereiten: vom klassischen Nudelauflauf über die exotische Reispfanne bis hin zum deftigen Eintopf.


Ob schmale Küchenzeile, als Eck- oder Winkelküche, in L- oder U-Form: In wohl jeder Küche gibt es einen Backofen und einen Herd. Denn ohne diese klassischen Küchengroßgeräte wären Kochen und Backen so gut wie unmöglich. Wie sonst sollten Sie den Braten zubereiten, den Kuchen backen oder die Suppe kochen?

Unabhängig davon, wie es um Ihre persönlichen Essvorlieben bestellt ist, ob Sie sich vegetarisch oder vegan, glutenfrei oder fettarm ernähren – Backofen und Herd bilden eine wesentliche Grundlage in Ihrer Küche. Dabei haben Sie in der Regel die Wahl, ob Sie Ofen und Herd im praktischen Set auswählen, bei der sich die Herdplatten über dem Backofen befinden, oder ob Sie sich beide Geräte getrennt voneinander anschaffen.

Welche Funktionen bringen Backöfen heutzutage mit?

Moderne Backöfen können längst mehr, als nur Gerichte mithilfe von Heißluft oder Ober- und Unterhitze zubereiten. So bekommen Sie beispielsweise Geräte, die eine Mikrowelle integrieren. Diese 2-in-1-Modelle sind vor allem für diejenigen interessant, die nur eine kleine Küche haben und sich somit den Platz für eine Mikrowelle sparen wollen.

Sehr beliebt sind darüber hinaus Backöfen mit integriertem Dampfgarer. Denn das Garen im Dampf gilt als schonende, gesunde Art, Lebensmittel zuzubereiten, da neben den Inhaltsstoffen auch das Aroma erhalten bleibt.

Extrem komfortabel sind Pyrolyse-Backöfen. Diese Geräte sind selbstreinigend und ersparen Ihnen somit viel Zeit und Arbeit. Zu diesem Zweck sind sie mit einem Spezialprogramm ausgestattet, das den Ofeninnenraum auf mehr als 50 Grad aufheizt. Daraufhin zerfallen sämtliche organische Stoffe und es bleibt lediglich Asche übrig, die Sie einfach abwischen können. Pyrolyse-Öfen sind zwar deutlich teurer als herkömmliche Varianten, lohnen sich jedoch besonders in Haushalten, in denen oft und viel im Ofen gegart oder gebacken wird.

Immer mehr Backöfen integrieren heutzutage zudem eine Grillfunktion, wodurch Sie Ihr Steak fast wie auf dem Holzkohle- oder Gasgrill zubereiten können.

Haben Sie sich für eine Backofen-Herd-Kombination entschieden, befindet sich das Kochfeld über dem Ofen; ist Ihre Wahl hingegen auf einen Einbaubackofen gefallen, wird dieser für gewöhnlich zwischen dem Kühlschrank und einem hohen Küchenschrank eingebaut. So liegt der Ofen auf Augenhöhe, was bei häufiger Nutzung und vor allem beim Putzen – sofern es sich nicht um einen Pyrolyse-Backofen handelt – sehr bequem ist. Denn so müssen Sie sich nicht bücken, wenn Sie etwas in den Ofen schieben oder den Innenbereich auswischen.

Welche unterschiedlichen Herde und Kochfelder gibt es?

Die traditionelle Variante unter den Herden ist der Elektroherd mit Stahl- oder Eisenplatten. Er nutzt seine hohe Leitfähigkeit für den Wärmetransport, wobei die gewünschte Temperatur langsamer erreicht wird als bei modernen Geräten. Die Abkühlung der Herdplatten erfolgt ebenfalls wesentlich langsamer, dadurch ist der Wärmeverlust höher. Dafür sind klassische Elektroherde in der Anschaffung in der Regel wesentlich günstiger.

In den meisten Küchen finden sich mittlerweile Herde mit Glaskeramikkochfeldern, zum Beispiel von CERAN. Bei ihnen erfolgt die Wärmeübertragung durch infrarote Wärmestrahlung. Dabei werden die einzelnen Kochfelder recht schnell erhitzt und kühlen auch rasch wieder ab. Entsprechend gut ist die Energieeffizienz dieser Modelle. Die edle Oberfläche reagiert zwar empfindlicher auf Kratzer, ist dafür jedoch leicht zu reinigen und mit diversen Töpfen und Pfannen kompatibel.

Anders sieht das bei Induktionskochfeldern aus. Diese sind die wohl modernste Variante auf dem Markt und funktionieren mithilfe elektromagnetischer Wellen. Dabei wird die Energie auf den Boden des Kochtopfes beziehungsweise der Pfanne übertragen und dort erst in Wärme umgewandelt. Das heißt, dass nicht die Platte, sondern nur das Kochgeschirr warm wird. Das bedeutet allerdings, dass Sie hierfür spezielle Töpfe und Pfannen benötigen, zudem sind Herde mit Induktionskochfeld teurer in der Anschaffung. Dafür profitieren Sie von einer erstklassigen Energieeffizienz, einem sehr schnellen Erhitzen und Abkühlen und verringern aufgrund unbeheizter Kochfelder die Verletzungsgefahr für Kinder.

Wie und mit welchen Mitteln reinige ich Backöfen und Kochfelder?

Für eine gute Hygiene und eine schöne Optik ist es wichtig, Backofen und Herd regelmäßig zu putzen. Bei Ersteren empfiehlt sich eine gründliche Reinigung mindestens alle drei Monate, bei intensiver Nutzung noch öfter. Nehmen Sie dazu zuerst Backblech und Gitter sowie die seitlichen Einschubführungen heraus und weichen Sie diese für ca. eine halbe Stunde in heißem Spülwasser ein. Danach reinigen Sie sie mit einer Spülbürste und gegebenenfalls mit Scheuermilch.

Für das Ofeninnere verwenden Sie am besten altbewährte Hausmittel wie Backpulver. Vermischen Sie hiervon ein Tütchen mit 3 EL Wasser und tragen Sie die Paste auf sämtliche Verkrustungen auf. Lassen Sie das Ganze 30 Minuten lang einwirken und wischen Sie dann mit einem feuchten Tuch nach. Für ein sauberes Sichtfenster tauchen Sie einen Lappen in warmes Spülwasser und wischen damit die Tür von innen und außen ab.

Die Herdreinigung erfolgt abhängig vom Kochfeld. Handelt es sich um ein Ceran- oder Induktionskochfeld, gestaltet sich die Reinigung für gewöhnlich recht simpel. In den meisten Fällen genügt es, die Oberfläche nach Benutzung des Herdes mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Das stellt lang anhaltenden Glanz sicher und entfernt die ein oder andere Verschmutzung.

Bei stärkeren Verkrustungen hilft ein Reinigungsschaber. Setzen Sie diesen stets flach an, um das Risiko für Kratzer zu verhindern. Bei sehr hartnäckigen Flecken hilft es, die noch leicht warme Kochfläche mit warmem Wasser einzuweichen, gegebenenfalls etwas Zitronenwasser hinzuzugeben und anschließend mit klarem Wasser zu reinigen.

Bei Stahlplatten haben sich Spülmittel und Putzschwämme bewährt. Damit lassen sich fettige Verschmutzungen lösen. Um Wasserflecken zu vermeiden, sollten Sie die Oberfläche nach dem Putzen stets trocken wischen. Bei extrem hartnäckigen Verschmutzungen, die sich mit Schwamm und Spülmittel nicht entfernen lassen, greifen Sie zu Backofenreiniger oder einer Natronlösung.

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