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Fritteusen – wenn es fettarm und knusprig werden soll

Dieses Elektro-Kleingerät ist schnell einsatzbereit, da es sich innerhalb weniger Minuten aufheizt. Es verbraucht weniger Strom als ein Backofen und mit wenigen Handgriffen gelingen herzhafte sowie süße Köstlichkeiten.


Es war wieder einmal ein arbeitsreicher Tag. Familie und Beruf haben alles von Ihnen abverlangt und nun kommen in einer Stunde Freunde zu einer Essenseinladung zu Ihnen, die Sie bereits vor Wochen ausgesprochen haben. Doch was zaubern Sie bloß auf die Schnelle, das gesund, mit Liebe zubereitet ist und doch wenig Aufwand erfordert? Wie gut, wenn Sie in diesen Fällen eine Fritteuse an Ihrer Seite haben, die Sie dabei unterstützt, Gaumenfreuden auf den Tisch zu zaubern – von der Vorspeise über den Hauptgang bis hin zum Dessert. Und das Großartige ist: Moderne Fritteusen, die es mit unterschiedlichen Fassungsvermögen von bis zu zwei kg gibt, können Sie später leicht reinigen, da die meisten abnehmbaren Teile spülmaschinenfest sind.

Lassen sich von der neuen, innovativen Welt der Fritteusen begeistern! Die fettreiche Zubereitung war gestern. Heutzutage haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Gerätetypen, die sogar komplett fettfreie Varianten beinhalten.

Wiederholte Benutzung: Wie lange ist Fritteusen-Öl haltbar?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es kommt darauf an, welches Fritteusenmodell Sie benutzen und wie Sie das gebrauchte Öl aufbewahren. Grundsätzlich gilt: Wird es zähflüssig, muss es ausgetauscht werden. Achten Sie folglich auf die Optik und nehmen Sie vor jedem Frittiervorgang die Fette und Öle, die Sie verwenden möchten, genau in Augenschein.

Kochprofis empfehlen zu einem frischen Produkt immer auch ein bereits benutztes hinzuzufügen, denn Frittiertes schmeckt besser, je öfter das Öl gebraucht wurde.

Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, das Frittierfett nach jeder Benutzung durch einen Kaffeefilter zu filtrieren. Auf diese Weise hält es doppelt so lange; im Kühlschrank bis zu zwölf Wochen.

Wo kann ich das Fritteusen-Fett bedenkenlos entsorgen?

Für einen kompletten Wechsel muss das alte Öl aus dem Gerät abgekühlt, aber nicht kalt sein. Gießen Sie es in einen Behälter und entsorgen es in Ihrer Restmüll-Tonne. Als Gartenbesitzer können Sie es alternativ gleichmäßig über Ihren Komposthaufen verteilen.

Entsorgung: Was Sie auf jeden Fall nicht tun sollten

Im Abfluss Ihres Küchenspülbeckens oder Ihrer Toilette haben Fette/Öle nichts zu suchen. Bei der vollständigen Erkaltung verklumpen sie, was zu Verstopfungen der Rohre führt. Außerdem wird durch das unverdünnte Eindringen in die Kanalisation der Wasserkreislauf belastet. Dies wiederum kann Auswirkungen auf die Qualität des Grundwassers haben. Des Weiteren benutzen Sie gebrauchtes Frittieröl bitte niemals für Ihren Grill. Durch die Verbrennung werden Schaddämpfe freigesetzt.

Welche Fritteusen-Modelle gibt es und welche Vorteile bieten sie mir?

Ob mit Öl oder mit Heißluft – bei Ihrer Entscheidung spielen Ihre Kochgewohnheiten und persönlichen Vorlieben eine wichtige Rolle. Hier finden Sie hilfreiche Erläuterungen zu den unterschiedlichen Ausführungen:

  • Normale Fritteusen: Bei diesem herkömmlichen Produkt befinden sich die Heizstäbe unter der Ölwanne. Da beides nicht miteinander in Berührung kommt, muss das Heizelement nicht gereinigt werden. Das Fett sollte öfter gewechselt werden, da einzelne Teile des Frittiergutes aus dem Korb hineinfallen und schneller verbrennen können.
  • Heißluftfritteusen: Hierbei handelt es sich um einen Miniatur-Umluft-Backofen. Es kommt nur heiße Luft zum Einsatz. Möchten Sie lediglich kleine Mengen zubereiten, ist dieses Gerät eine gute stromsparende Alternative zu Ihrem Ofen für Frittiertes, Gegrilltes, Geröstetes oder Gebackenes. Sollten sie nicht gänzlich auf Fett als Geschmacksträger verzichten wollen, beträufeln oder besprühen Sie die Speisen vorher.
  • Rotofritteusen: Diese Variante arbeitet mit 50 Prozent weniger Fett als die klassische Fritteuse. Ermöglicht wird das durch einen rotierenden Frittierkorb, der schräg einhängt. Dadurch sind die zu frittierenden Lebensmittel immer wieder für kurze Zeit an der Luft, was zu einem besonders knusprigen Ergebnis führen soll.
  • Kaltzonenfritteusen: Häufig in der Gastronomie verwendet, ist das Besondere an dieser Ausführung, dass das Heizelement kurz über dem Wannenboden sitzt. Im direkten Kontakt mit dem Öl steigt dieses nach oben auf, kühlt ab, läuft an den Wänden wieder hinab und wird erneut erhitzt. Dieser heizungsähnliche Kreislauf bedingt, dass Speisereste nicht am Boden verbrennen und das Frittierfett länger verwendet werden kann.

Sie müssen sich letztendlich nicht ausschließlich für ein Modell entscheiden. Wenn Sie Gefallen an den verschiedenen Eigenschaften finden, legen Sie sich zwei Fritteusen zu, zum Beispiel eine Heißluftfritteuse für die (fast) fettlose Zubereitung von Gemüse und Fisch sowie eine Kaltzonenfritteuse für knackige Pommes frites oder Chicken Wings. Viele Kombinationen sind denkbar.

Kulinarische Tipps: leckere Rezept-Ideen für Frittiertes

Mit Ihrem neuen Küchenhelfer bereiten Sie im Nu schmackhafte Gerichte zu. Die folgenden Anregungen laden zum Nachkochen ein:

  • Gebackene Tomaten mit Mozzarella gefüllt: Sie halbieren Tomaten, würzen diese mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer. Anschließend wickeln Sie kleine Mozzarella-Stücke in Basilikumblätter ein, stecken sie in die entkernten Tomatenhälften und drücken sie wieder zusammen. Für die Panade verwenden Sie klassisch Mehl, Eier und Semmelbrösel – in der genannten Reihenfolge. Erhitzen Sie die Fritteuse auf 180 °C und backen Sie die Tomaten ca. sieben Minuten goldbraun aus. Dazu reichen Sie ein selbst gemachtes Pesto aus Rucola, Pinienkernen und Knoblauch.
  • Frittierte Scampi mit Salat: Waschen Sie die Scampi unter kaltem Wasser ab, tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken und würzen Sie sie mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft. Für den Teig rühren Sie Mehl, Eier, Wasser, Salz und Paprikapulver glatt und ziehen die Scampi hindurch. Bei 165 °C frittieren Sie sie in fünf Minuten knusprig und lassen Sie abtropfen. Ein frischer Salat mit Gemüsesorten Ihrer Wahl garniert mit einem Dressing aus Olivenöl, Honig, Essig, Senf und Salz passt perfekt dazu.
  • Apfel- oder Birnenringe mit Mandelkruste: Schneiden Sie das Obst in Ringe und beträufeln es mit Zitronensaft. Danach wenden Sie die Scheiben in Mehl, wälzen sie in einer Ei-Zimt-Mischung und panieren sie in einem Mandel-Semmelbrösel-Mix. Bei 170 °C werden die Obstringe in vier Minuten goldbraun. Das abschließende Abtropfen des Fetts ist auch hier wichtig. Eine fein pürierte Soße aus frischen Erdbeeren, Orangensaft und Puderzucker krönt dieses Dessert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren! Vielleicht gehören Sie auch bald zu den zahlreichen HobbyköchInnen, für die eine Fritteuse aus Haushalt & Küche nicht mehr wegzudenken ist.

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