Technik kurz erkärt – Teil 2: eBook Reader vs. Tablet

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Wie funktioniert eigentlich ein eBook Reader und was unterscheidet sie von Tablets?

Für leidenschaftliche Leser ist ein eBook-Reader mittlerweile unentbehrlich. Ein Buch ist schnell ausgelesen und schon muss das nächste her. Mit einem eBook Reader spart man sich schweres Gepäck, denn auf diese Geräte passen doch tausende Bücher, die jederzeit abrufbereit sind.

 

eBook Reader vs. Tablet – der Unterschied

Doch es gibt auch Vorbehalte gegenüber dieser Technik. Es wird oft angeführt, dass das Lesen auf einem Display anstrengend für die Augen ist. Doch genau hier liegt der größte Unterschied zwischen einem eBook Reader und einem Tablet: Der Text auf dem Display eines E-Readers wirkt, als wäre er auf Papier gedruckt. Doch wie funktioniert das eigentlich?

In den TV-Geräten, Smartphones und Tablets werden die klassischen LCD-Monitore verbaut. Das Lesen längerer Texte wird auf solchen Geräten schnell anstrengend. Daher wurde in den 1990er Jahren ein Display entwickelt, dem eine völlig andere Funktionsweise zugrunde liegt. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den bekannten Zauber-Maltafeln für Kinder. Winzige Kügelchen können entweder positiv oder negativ geladen sein (wie die zwei Seiten eines Magnets oder einer Batterie). Sind die Kügelchen z.B. positiv geladen, erscheinen sie schwarz, und der Text wird sichtbar. Alle anderen Kügelchen, erscheinen weiß. Für den Betrachter erscheint das Display nun ähnlich wie Papier. Daher wird diese Technologie auch „elektronische Tinte“ oder „elektronisches Papier“ genannt.

Um etwas sehen zu können benötigt man wie bei echtem Papier auch hier ein Umgebungslicht. Viele Hersteller eines eBook Readers integrieren daher eine Hintergrundbeleuchtung. Das Display wirkt dann so, als würde man hinter ein Blatt Papier eine Taschenlampe halten. Beim klassischen LCD-Monitor, wie er in Tablets verbaut ist, leuchtet dagegen jeder einzelne Bildpunkt. Das Lesen eines Buches wird nicht nur unangenehm für die Augen, sondern verbraucht auch permanent Energie. Bei eBook Readern hingegen wird Strom nur verbraucht, wenn sich die Inhalte ändern (z.B. wenn man in einem Buch umblättert). Daher können sich die Leser über eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen erfreuen.

eBook Reader Display – die Zukunft?tolino.

Warum können diese Wunder-Displays nicht auch in Tablets und Smartphones verbaut werden? Hierzu gibt es eine einfache Antwort: Auf dem Markt gibt es nur schwarz-weiß-Displays. Sehr schnelle Bewegungen, wie sie etwa in Videos vorkommen, sind mit dieser Technik auch noch nicht möglich. Um auch die letzten Einschränkungen zu beseitigen, wird hart geforscht.

 

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Folgende Artikel sind Beispiele aus dem großen E-Book Reader Sortiment unseres QUELLE OnlineShop:

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Wünscht Ihnen Christian, vom QUELLE Online Team

Christian
Christian ist Ihr Experte für Smartphone, PC und Co. In der Reihe „Technik kurz erklärt“ macht er technische Begriffe leicht verständlich.
 
 

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