Rasen säen: so geht´s

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Braune Stellen, Löcher, Flecken: Der Winter setzt der Rasenfläche ganz schön zu. Wir erklären Ihnen am QUELLE Blog wie Sie nachsäen oder einen komplett neuen Rasen säen.

Nur wenn der Rasen schön gepflegt ist – saftig grün und weich unter den Füßen – hält man sich gerne im Garten auf. Darum ist es wichtig den Rasen gut zu pflegen. Worauf es im Frühling ankommt, das verraten wir Ihnen jetzt.

Rasen nachsäen im April

Ist der Rasen beschädigt, muss nachgesät werden. Die perfekten Monate dafür sind März, April und Mai. Denn dann ist der Frost schon verschwunden und der Rasen noch nicht zu trocken. Auch im Frühherbst kann man deshalb gut säen. Möchten Sie nur einzelne beschädigte Stellen auffrischen, so arbeiten Sie am besten partiell. Zunächst wird die gewünschte Stelle mit einem Rechen gelockert und von Ästen, Laub und anderem Unkraut befreit. Danach werden die Grassamen gleichmäßig verteilt und mit einem Trittbrett festgedrückt. Nun muss die Aussaat nur noch vorsichtig bewässert werden. Ideal ist es, die Fläche regelmäßig leicht zu bewässern. Denn konstante Feuchtigkeit ist sehr wichtig, damit das Gras gut wächst.

Damit das aufkeimende Gras nicht beschädigt wird, sollten Sie den bearbeiteten Bereich einzäunen. Ein Schutznetz verhindert zusätzlich, dass Laub oder Äste auf dem Rasen landen und einzelne Halme beschädigen.

Rasen säen: größere Flächen

Größere Flächen säen Sie am besten mit einem Streuwagen. Dieser ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Samen und spart eine Menge Arbeit. Eine Gartenwalze eignet sich, um die ausgestreute Saat anzudrücken, damit sie vom Wind nicht weggeweht wird. Entsprechende Geräte können in den meisten Baumärkten ausgeliehen werden. Auch bei größeren Rasenflächen gilt: konsequent wässern, damit der Garten bald wieder grün ist. Sie sollten jedoch darauf achten, dass sich keine Pfützen bilden. Ein Rasensprenger hilft, auch größere Flächen gleichmäßig zu bewässern.

Neue Rasenfläche ansäen

Ist die alte Rasenfläche zu stark beschädigt, muss neu ausgesät werden. Dafür wird zuerst eine Humusschicht von 15-20 Zentimetern eingerecht und eingeebnet. Zusätzlich muss der Boden von Wurzeln, Steinen und Unkraut befreit werden. Eine Gartenwalze leistet auch hier gute Dienste. Zuletzt sollte der Boden etwa eine Woche vor der Aussaat gedüngt werden, damit er die Samen gut aufnimmt.

Bevor Sie mit der Aussaat beginnen, müssen Sie darauf achten, dass der Boden genug Humus und Sand enthält. Ist das nicht der Fall, empfiehlt es sich die jeweilige Substanz nachzufüllen. Danach können die Samen wie im letzten Absatz beschrieben ausgesät werden.

Nach der Aussaat

Die Pflege endet auch nach der Aussaat nicht. Vor allem wenn die Grashalme noch besonders klein sind, sollten sie pfleglich behandelt werden. Sind sie etwa acht Zentimeter lang, kann zum ersten Mal gemäht werden. Doch Vorsicht: Wird zu kurz gemäht, können die Grashalme gerade bei Trockenheit schnell verbrennen.

Auch Düngen sollte man seine neue Rasenfläche ein bis zwei Mal im Jahr. Moos, Filz und anderer Unrat muss entfernt werden, damit die Grashalme ausreichend Luft bekommen und wachsen können.

Bei der Aussaat gibt es also ein paar Dinge zu beachten. Neben der Vorbereitung des Bodens ist es auch wichtig, die ausgesäten Samen zu pflegen und die wachsenden Grashalme pfleglich zu behandeln. Wer die vorgestellten Tipps allerdings beachtet, kann eigentlich nichts falsch machen.

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Viel Spaß beim Rasen säen und pflegen!

Ihr David, vom QUELLE Online Team

 

David
David ist Ihr Fachmann für alle Themen rund um Garten und Heimwerken. Rasenmäher, Gartenmöbel, Bohrmaschine und Co: Er verrät die besten Tipps & Tricks.
 
 

Ein Kommentar

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